Pressemitteilung

Fahrrad-Bahn-Strategie: 2. Platz für die SNCB, verliehen durch den Europäischen Radfahrerverband.

Die European Cyclists' Federation (ECF) bewertete 69 europäische Eisenbahnunternehmen hinsichtlich ihrer „Fahrrad-Bahn-Strategie“. Die SNCB erreichte einen sehr ehrenvollen zweiten Platz, den sie sich mit den Schweizer Bahnen teilt. Belgien punktet bei allen Kriterien dank einer ehrgeizigen und umfassenden kurz- und langfristigen Radverkehrsstrategie, die die SNCB seit Juni auf Wunsch von Minister Gilkinet verfolgt.

Belgien belegt einen guten 2. Platz

Die European Cyclists' Federation (ECF) ist der Dachverband der verschiedenen nationalen Radsportverbände, darunter der Fietsersbond und der Gracq in Belgien. Nach einer umfangreichen Vergleichsstudie über die Kombination von Fahrrad und Bahn bei 69 Bahnunternehmen erstellte die ECF ein Ranking, bei dem der InterCity Amsterdam-Berlin den ersten Platz belegt.

Die SNCB punktet vor allem mit ihrer neuen Fahrrad-Zug-Strategie, die Anfang Juni 2021 vorgestellt wurde, und belegt einen guten zweiten Platz. Die SNCB teilt sich diese Silbermedaille mit den Schweizer Bahnen, die in der Vergangenheit sehr gute Noten für ihren Zugverkehr erhalten haben.

Die SNCB schneidet damit besser ab als die ungarischen Bahnen und die Deutsche Bahn. Das französische Unternehmen SNCF, ein wichtiger Akteur, ist nicht unter den ersten fünf zu finden.

Ein ehrgeiziges Gesamtkonzept für eine erfolgreiche Kombination von Fahrrad und Zug

Die Kriterien, nach denen die Unternehmen bewertet wurden, waren: die Möglichkeit der Fahrradmitnahme im Zug, die Verfügbarkeit von Leihfahrrädern und Bike-Sharing-Fahrrädern an den Bahnhöfen, der Preis der Fahrradmitnahme und die eventuelle Notwendigkeit einer Reservierung, die Qualität der Informationen und die auf der Website verfügbaren Sprachen. 

Der stellvertretende Premierminister und Mobilitätsminister Georges Gilkinet war bei der Präsentation anwesend und zeigte sich zufrieden:Diese sehr gute Platzierung durch die internationalen Fahrradverbände ist eine Belohnung für die Bemühungen unseres Eisenbahnunternehmens: Auf meine Bitte hin haben die SNCB und ihre Mitarbeiter eine ehrgeizige langfristige Strategie für die Kombination von Fahrrad und Bahn entwickelt. Dies ist ein sehr umfassender Ansatz, der Fahrradabstellplätze, die Förderung von Bike-Sharing und eine bessere Kommunikation mit den Reisenden umfasst... Schon in diesem Sommer ist die Verbesserung spürbar, denn es ist jetzt einfacher, das Fahrrad in den Touristenzügen ans Meer oder in die Ardennen mitzunehmen. Dies ist eine Ermutigung, in Zukunft noch ehrgeiziger zu sein! Es bleibt noch einiges zu tun, aber es ist ein guter Anfang“. 

Der Minister will die Kombination von Fahrrad und Bahn weiter ausbauen. Er sieht darin ein wichtiges Element, um die Schiene zum Rückgrat der Mobilität zu machen und damit eine Verkehrsverlagerung auch über die Grenzen hinweg zu erreichen: „Ich werde mich bei meinen europäischen Kollegen weiterhin für die Kombination Fahrrad-Bahn einsetzen. Fahrrad und Bahn, die perfekte Kombination!“ Oder, wie der Minister heute auf dem ECF-Webinar erneut sagte:  „Cyclists love trains and trains love cyclists too!“.

Die vollständige Studie finden Sie hier!