Pressemitteilung

FÜR LEBENDIGE UND EINLADENDE BAHNHÖFE

Der Minister für Mobilität, Georges Gilkinet, begrüßt die Entscheidung des Verwaltungsrats der SNCB, zusätzliche Begleitmaßnahmen für jeden der 44 Bahnhofsschalter zu beschließen, die nach einer Entscheidung im November geschlossen werden sollen. Nach den Gesprächen mit der SNCB in den letzten Tagen war damit eine Perspektive für lebendigere und einladende Bahnhöfe gegeben.

Für Georges Gilkinet müssen Bahnhöfe lebendig, einladend und zugänglich für Bahnbenutzer sein, aber auch für alle Bürger!

Der Verwaltungsrat der SNCB hat heute zu seiner Entscheidung, bestimmte Fahrkartenschalter zu schließen, auf Vorschlag des Ministers und des CEO eine Reihe von Begleitmaßnahmen beschlossen. Derzeit wird für jeden der betroffenen Bahnhöfe nach Lösungen gesucht. Dies gemeinsam mit den lokalen Behörden, die ihre Gegend kennen, mit den Vereinen, die Unterstützung für ihre Aktivitäten benötigen sowie mit weiteren öffentlichen Einrichtungen. Ziel ist es, den Bürgern verbesserte Dienstleistungen zu bieten und vor allem diejenigen zu betreuen, denen die digitalen Lösungen, die von der SNCB zunehmend entwickelt werden, Probleme bereiten. 

Georges Gilkinett: Bahnhöfe müssen zu Orten des Lebens werden, zu Orten der Begegnung und nicht zu verlassenen, gespenstischen Orten. Nach gewissen Spannungen, den ich bedauere, hat die SNCB Änderungen zugunsten eines verbesserten Service für die Reisenden zugestimmt. Wenn alle damit einverstanden sind, kann diese Entscheidung die Grundlage für die Entwicklung der Bahnhöfe von morgen bilden.“

Konkret haben diese letzten Tage des Austauschs zwischen dem Minister und der SNCB zu wichtigen Anstößen geführt, um gemeinsam eine Bahn für alle zu gewährleisten. Hervorzuheben sind dabei:

  • Für lebendigere Bahnhöfe
    • Für einen aktiven Dialog mit den lokalen Akteuren (Behörden, Verbände, öffentliche Dienste etc.) stellt die SNCB pro Bahnhof einen Ansprechpartner
    • „Partnerschaftsvereinbarungen“ mit den betroffenen Gemeinden
    • Enges Monitoring dieser Kontakte.
    • Überlassung von Flächen an gemeinnützige Vereine zum Selbstkostenpreis
  • Für einladendere Bahnhöfe
    • Garantierte überdachte und beheizte Warteräume
    • Verlängerte Öffnungszeiten im Vergleich zur derzeitigen Situation, auch in Bahnhöfen, deren Fahrkartenschalter bereits geschlossen sind
    • Regelmäßige Pflege der Räumlichkeiten und tägliche Rundgänge von SNCB-Mitarbeitern.
  • Für zugänglichere Bahnhöfe
    • Dialog mit Vereinen, die Menschen mit einer Beeinträchtigung und ältere Menschen vertreten, um die richtigen Lösungen für diejenigen zu finden, die sich in der digitalen Welt nicht zurechtfinden
    • Anstreben einer Partnerschaft mit der Post für den Verkauf von Tickets in den Gegenden ohne Fahrkartenschalter.
    • Mobile Verstärkung der Aufsichtspersonen in den Bahnhöfen während der Stoßzeiten
    • Ferngesteuerte Unterstützung für die Automaten in jedem Bahnhof und Entwicklung neuer benutzerfreundlicherer Automaten für die Zukunft.