Pressemitteilung

COVID – Die föderale Regierung unterstützt den Schienengüterverkehr

Am Freitag, den 12. März 2021, hat der Ministerrat auf Vorschlag des Vizepremierministers und Ministers für Mobilität, Georges Gilkinet, beschlossen, den Gütertransport auf der Schiene zu unterstützen, wie auch andere von der Pandemie betroffene Wirtschaftsbereiche. Für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 betreffen die ergriffenen Maßnahmen eine Senkung der Infrastrukturgebühren und eine Streichung bestimmter anderweitiger Gebühren in Höhe von insgesamt 6,8 Mio. EUR. Die von der föderalen Regierung freigegebenen Mittel werden sinnvoll eingesetzt, um einen Sektor zu entlasten, der für die Versorgung des Landes, für das Funktionieren der Wirtschaft und auch für die Energie- und Klimawende unverzichtbar ist.

Georges Gilkinet: „Die Maßnahmen, die in den letzten Monaten zum Schutz unserer Gesundheit und zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen wurden, haben erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch auf den Schienengüterverkehr, einen unentbehrlichen Sektor. Diese neue Geste der föderalen Regierung heute ist wichtig, um z. B. unsere Unternehmen zu unterstützen, die jeden Tag die Schiene für den Transport ihrer Endprodukte nutzen, aber auch für die Eisenbahnunternehmen, die eine wesentliche Rolle bei der Reduzierung der Anzahl der Lastwagen auf unseren Straßen spielen. Als Minister für Mobilität bin ich überzeugt, dass der Schienenverkehr in der Zeit nach COVID eine zentrale Rolle spielen wird. Und heute möchte ich diesen wichtigen Sektor auf die Zukunft vorbereiten, indem ich ihm helfe, mit den Folgen der Krise umzugehen.

In Belgien setzt der Rückgang des Frachtverkehrs, -12 % im Januar 2021 gegenüber dem Vorjahr, die Geschäftstätigkeit mehrerer Betreiber unter Druck. Und doch sind sie unverzichtbare Akteure für die Mobilität von morgen, gerade im Hinblick auf das Ziel der föderalen Regierung, den Schienengütertransport bis 2030 zu verdoppeln. 

Konkret wurden zwei befristete Maßnahmen zugunsten von Schienengüterverkehrsunternehmen in Höhe von insgesamt 6,8 Mio. EUR verabschiedet:

  • Eine lineare Senkung des Entgelts für den gewerblichen Güterverkehr um 0,75 € Zug/km für den tatsächlichen Verkehr, der in Belgien vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021 gefahren wird.
  • Eine Aufhebung der Storno- und Wegbuchungsgebühren vom 01.01.2021 bis 30.06.2021.

Die geschätzten Beträge werden auf der Grundlage der tatsächlich von Infrabel an die Betreiber gestellten Rechnungen korrigiert. Falls die Krise noch länger andauert, wird eine neue Einschätzung für eine mögliche Verlängerung der Maßnahmen über Juni 2021 hinaus vorgenommen. 

„Der Schienengüterverkehr ist eine Zukunftslösung für unsere Wirtschaft, unsere Gesundheit und unsere Umwelt. Wenn wir das Ziel der Regierung, den Schienengüterverkehr bis 2030 zu verdoppeln, erreichen wollen, müssen wir diesen Sektor heute unterstützen, so wie wir es bereits für den internationalen Personenverkehr getan haben. Die Schiene ist das Rückgrat unserer zukünftigen Mobilität. Ich werde alles tun, um sie in diesen schwierigen Zeiten zu stärken", schließt Georges Gilkinet.