Pressemitteilung

2 - AAA - 001: Anmeldung zur Mobilität 2.0 wird gestartet

Der Minister für Mobilität, Georges Gilkinet, hat heute den Druck des letzten Autokennzeichens, das mit „1“ beginnt, und des ersten Kennzeichens, das mit „2“ beginnt, gestartet. Ein Meilenstein, der den Weg zu einer sichereren, nachhaltigeren und besser geteilten Mobilität symbolisiert, bei der jeder Nutzer seinen Platz auf der Straße findet. Mobilität als Freiheit zu betrachten bedeutet, ein gutes Gleichgewicht zwischen der Fortbewegung zu Fuß, mit dem Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und gemeinsam genutzten oder privaten Autos zu finden.

Der Vizepremierminister und Minister für Mobilität, Georges Gilkinet, besuchte am Montag, den 21. Dezember, die offiziellen Werkstätten zur Herstellung von Nummernschildern des Föderalstaates, die Firma OTM-Zénith in Berchem-Sainte-Agathe. Diese Firma hat insgesamt mehr als 11 Millionen Nummernschilder hergestellt, die mit der Ziffer „1“ beginnen. Dort veranlasste der Minister die Kennzeichnung des letzten mit 1 beginnenden Kennzeichens und des ersten mit 2 beginnenden Kennzeichens. Ein symbolischer Moment in der belgischen Automobilwelt, der die Entwicklung des Stellenwerts des Autos in einer nachhaltigeren und gemeinsam genutzten Mobilität markiert.

Eine Entwicklung hin zur Mobilität als effiziente und nachhaltige Dienstleistung für alle

„Die Art und Weise, wie wir uns im Alltag fortbewegen, verändert sich ständig. In der Vergangenheit hat man sich durch den Kauf eines oder zweier privater Autos eine gewisse Freiheit und vor allem eine Menge Ärger verschafft. Heute hat sich der öffentliche Verkehr verbessert und die geteilte Mobilität hat sich entwickelt. Immer mehr Belgier entscheiden sich für aktive Mobilität oder teilen sich ihr Auto. Und immer mehr Unternehmen bieten unseren Mitbürgern vielfältige Mobilitätsdienstleistungen an. Ich möchte diese Mobilität ermöglichen, bei der jeder Verkehrsteilnehmer frei die Art der Fortbewegung wählt, die seinen Bedürfnissen im Moment am besten entspricht. Mobilität muss ein effizienter und nachhaltiger Service werden, der allen zur Verfügung steht“, erklärt Georges Gilkinet, Minister für Mobilität.

Eine ausgewogenere Straßenverkehrsordnung

Diese neue Vision der gemeinsamen Mobilität ist Teil einer gerechteren Aufteilung des öffentlichen Raums zwischen allen Verkehrsmitteln. Jeder Nutzer, unabhängig von seinem Verkehrsmittel, muss von einer sicheren und qualitativ hochwertigen Infrastruktur profitieren können. Es wird daran gearbeitet, die Straßenverkehrsordnung zu modernisieren, um ein Gleichgewicht zu finden, das allen die Möglichkeit gibt, sicher auf der Straße zu fahren.

Mobilität 2.0 zur Klimaneutralität

„Natürlich wird das Auto immer einen Platz in unserer zukünftigen Mobilität haben. Aber es wird nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Das Auto wird eines von verschiedenen kollektiven, geteilten oder privaten Transportmitteln sein. Technische und technologische Innovationen machen es heute möglich, Kraftfahrzeuge nachhaltiger, sauberer und sparsamer zu gestalten. Ich möchte diese fortschrittlichen Technologien für alle zugänglicher machen und die Koexistenz von Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln und aktiven Fortbewegungsmitteln ermöglichen. Als Minister möchte ich den begonnenen Wandel begleiten und allen zu einer umweltfreundlicheren und sparsameren Mobilität verhelfen, um gemeinsam in Richtung Klimaneutralität, in Richtung Mobilität 2.0 voranzukommen“, schließt Georges Gilkinet.

Der Verkehr auf unseren Straßen produziert rund 26.000 Kilotonnen CO2 pro Jahr: Mit 22% der Gesamtemissionen ist er die größte Emissionsquelle in unserem Land.